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Japanische Enzephalitis - „Erst checken, dann starten!"

Die Japanische Enzephalitis ist eine schwere Gehirnentzündung. Sie wird durch Viren ausgelöst, die durch Stechmücken übertragen werden. Diese stechen vor allem in der Dämmerung und nachts. Auftreten in vielen Ländern Asiens, hauptsächlich im südost-asiatischen Raum, Ozeanien.

Es sind vor allem Kleinkinder und ältere Menschen betroffen. Bei einer Infektion im Erwachsenenalter verläuft die Krankheit in vielen Fällen ohne Symptome.

Bricht die Krankheit jedoch aus, liegt die Sterblichkeit zwischen 20 und 30 %. Bei vielen bleiben schwere neurologische und psychische Dauerschäden zurück.

Die Infektion äußert sich durch plötzlichen Beginn mit Fieber und Kopfschmerzen. Im Verlauf können Hirnhaut- und Gehirnentzündung auftreten.

Wie bei den meisten Viruserkrankungen besteht keine spezifische Behandlungsmöglichkeit (Antibiotika sind gegen Viren unwirksam). Durch eine Impfung kann der Japanischen Enzephalitis jedoch vorgebeugt werden.

Die übertragenden Stechmücken (v.a. Culex tritaeniorhynchus und Culex vishnui) sind nachtaktiv. Sie stechen ihre Opfer bevorzugt bei Dämmerung. Ganz besondere Vorsicht ist in der Nähe von stehenden Gewässern geboten. Die Mücke lebt vor allem in ländlichen Gebieten, wo sie z.B. in Reisfeldern brüten kann.

Um sich vor Infektion zu schützen, kommt es darauf an, sich möglichst nicht stechen zu lassen. Es gilt also, penibel auf Mückenschutz zu achten! Diesbezüglich erhalten Sie von uns gerne bewährte, praxisbezogene Tipps.

Reisenden mit Aufenthalt in Risikogebieten möchten wir nahelegen, sich gegen die Japanische Enzephalitis impfen zu lassen. Es gibt einen Impfstoff, der auch in Deutschland zugelassen ist.

Weiterführende Links und aktuelle Informationen:

 

Bildquelle: © komandos - Fotolia.com

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