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Ärzte warnen vor den Folgen von Bewegungsarmut bei Kindern

„Sparen an der falschen Stelle" - Kinderärzte sind besorgt

Immer mehr Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig, verbringen zu viel Zeit vor dem Computer oder dem Fernseher und leiden an Übergewicht. Dies wurde von Kinderärzten auf dem Herbstkongress des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ) in Bad Orb beklagt, wo Bewegungsarmut bei Kindern Schwerpunktthema war.

Fast ein Drittel aller Kinder im Schulalter hat Haltungsschäden, 40 Prozent zeigen Koordinationsschwächen. Hinsichtlich der rund 17 Milliarden Euro, die von den gesetzlichen Krankenkassen für die Folgen von Muskel- und Skeletterkrankungen jährlich ausgegeben werden, sei es an der Zeit, so BVKJ-Präsident Dr. med. Klaus Gritz, gegen die „immobile Kinder- und Jugendgesellschaft" vorzugehen. Die Schließung von Schwimmbädern und Kindergärten oder Spielverbote auf öffentlichen Grünflächen seien kurzfristige Sparmaßnahmen, die uns langfristig teuer zu stehen kommen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund).

Bildquelle: Heinz Vollmar

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